Kosten

             

Rechtsanwaltsvergütung

 

AllgemeineGrundlagen

 

In Deutschland erfolgt die Abrechnung der anwaltlichen Vergütung entweder

 

  •  nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) unter Zugrundlegung der Gebührentabelle oder
  • aufgrund von Vereinbarung (Pauschalbetrag oder nach Zeitaufwand).

 

Vergütungsvereinbarungen sind statt der gesetzlichen Gebühren immer möglich, es sind jedoch gewisse gesetzliche Vorgaben zu beachten (§ 49 b Bundesrechtsanwaltsordnung, §§ 3a bis 4b Rechtsanwalts-vergütungsgesetz). Wenn keine Gebühren vereinbart sind, findet das RVG Anwendung.

 

Beispielsweise ist die Vereinbarung eines Erfolgshonorars – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nicht erlaubt.

 

Gemäß dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz wird nach folgenden Gebührentatbeständen unterschieden:

 

  • interne Tätigkeit (reine Beratung, Erstellung eines Gutachtens/Ehevertrages/ Testaments )
  • außergerichtlicher Tätigkeit (Vertretungsmandat, z.B. Korrespondenz mit dem Gegner/Behörden etc.)
  • gerichtlicher Tätigkeit (Prozessmandat).

 

Grundsätzlich ist für das Entstehen der Gebühr der Auftrag maßgeblich, den Sie mir erteilen.

 

Für rechtliche Beratungen / Mediationen schließe ich in der Regel Honorarvereinbarungen (Pauschalbetrag oder Zeitaufwand 120,00 €/Std. bis 200,00/Std. € zzgl. MwSt.) ab, die die Bedeutung, die Schwierigkeit sowie den Umfang des Falls berücksichtigen und nach Einkommensverhältnissen gestaffelt sind. 

 

Die Gebühren für außergerichtliche und gerichtliche Tätigkeiten berechne ich üblicher Weise nach dem RVG.

 

Im Rahmen der Erstberatung werde ich die Honorarstruktur mit Ihnen besprechen, damit Sie wissen was auf Sie zukommt. Vorab können Sie sich z.B. http://www.familienanwaelte-dav.de/kosten   oder http://www.brak.de/fuer-anwaelte/gebuehren-und-honorare/ oder  dem Gebührenrechner der ARAG http://www.arag.de/service/fuer-alle/kostenrechner/?AID=1.  informieren.

 

Ihre Rechtsschutzversicherung muss Ihnen freie Anwaltswahl gewähren und meine Kosten im Rahmens des vereinbarten Versicherungs-schutzes übernehmen.   

 

 

Unterstützung bei den Kosten 

 

Beratungshilfe und Verfahrens-/Prozesskostenhilfe

Wenn Sie sich die anwaltliche Beratung finanziell nicht leisten können, müssen Sie nicht auf die Durchsetzung Ihrer Rechte verzichten. Dafür sorgen die Beratungshilfe sowie die Verfahrens-/Prozesskostenhilfe.

 

 

Beratungshilfe

Bei geringem Einkommen besteht die Möglichkeit, sich auf Kosten der Landeskasse außergerichtlich beraten zu lassen. Hierzu muss ein Beratungshilfeschein beim zuständigen Gericht (in der Regel das Amtsgericht, in dessen Gerichtsbezirk der Wohnsitz liegt) beantragt werden. Das Gericht prüft dann, ob eine außergerichtliche Beratung durch einen Rechtsanwalt notwendig ist und ob Sie die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel nach Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht aufbringen können.

 

Mit dem Beratungshilfeschein können Sie dann zu mir kommen und sich außergerichtlich beraten und gegebenenfalls vertreten lassen. Ihr Kostenbeitrag beläuft sich nur auf 15,00 Euro (seit 01.08.2013) je Beratungsgegenstand. Alle weiteren Kosten werden mit der Landeskasse abgerechnet.

Formular Beratungshilfe. http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/agI1.pdf

 

 

Verfahrens-/Prozesskostenhilfe

Ist jemand nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht in der Lage, die Kosten eines Prozesses zu tragen und bietet die beabsichtigte Rechtsverfolgung hinreichend Aussicht auf Erfolg, so kann ihm das Gericht auf Antrag Prozesskostenhilfe gewähren. Dies bedeutet, dass man von der Zahlung der Gerichtskosten, der Kosten des eigenen Anwalts und den Auslagen für Zeugen und Sachverständige befreit ist. Diese übernimmt dann die Landeskasse. Soweit Ihre Einkommensverhältnisse es zulassen, kann das Gericht anordnen, dass die Kosten von Ihnen in monatlichen Raten (so genannte Verfahrens-/Prozesskostenhilfe mit Ratenzahlung) an die Landeskasse zurückzuzahlen sind.

Das Gericht kann jedoch vier Jahre lang nach der rechtskräftigen Entscheidung überprüfen, ob eine Änderung Ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisseeingetreten ist und die verauslagten Kosten von Ihnen erstattet verlangen.

Formular Verfahrens-/Prozesskostenhilfe: http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/zp1a.pdf

 

Anwaltskanzlei

Petra Maria Müller

Rheinstraße49

65185Wiesbaden

 

Tel. 0611 /13 59 83-8

Fax 0611 /13 59 83-9

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